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Ein Mord und die familiären Schwierigkeiten eines Kriminalkommissars: Dietrich Faber – Toter geht’s nicht

Nele Neuhaus und ihre superspannenden Taunus-Krimis kennt hierzulande fast jeder. Aber habt Ihr schonmal von Dietrich Faber und seinem ebenfalls in Hessen am Vogelsberg beheimateten Hauptkommissar Henning Bröhmann gehört? Nicht? Das sollte sich ändern!

Jedenfalls dann, wenn man auf Krimikomödien und auf verkorkste Familiengeschichten mit quengelnden Kindern und ans Meer fliehenden Ehefrauen steht. Denn der erste bei Random House Audio erscheinene Bröhmann-Krimi Toter geht’s nicht enthält Elemente von beidem und das gepaart mit dem Mordfall an einem Karnevalsteilnehmer, in den sehr wahrscheinlich ein regional bekannter Schlagersänger involviert ist. Dieser Schlagerstar nennt sich „Herr Bert“ und hatte mit seinem Lied „Lass uns fummeln, Pummel“ bereits einen Bierzelte weiten Hit.

Hauptkommissar Bröhmann muss sich mit seiner jungen Kollegin Miriam Meisler auf die Suche nach dem Täter machen, denn sein „Lieblingskollege“ Markus Meirich fällt für unbestimmte Zeit aus, nachdem er erfahren muss, dass seine kleine Tochter schwer krank ist. An Bröhmann bleibt nun nicht nur die Fürsorge für den Rest seiner eigenen Familie hängen, sondern auch die Ermittlungsarbeit für einen Fall, der ihm alles andere, als behagt. Als er mit seiner Kollegin den Schlagersänger ausfindig gemacht hat und zum Verhör bittet, stellt sich zu allem Überfluss auch noch heraus, dass dieser ihn schon seit seiner Kindheit kennt. Wie soll er diesen Mann nun als vermeintlichen Täter überführen? Und wie soll es zudem mit seiner Noch-Ehefrau Franziska weitergehen?

Diese und weitere Fragen lassen sich nur beantworten mit: Reinhören und selber schmunzeln! Dieser Kommissar und seine mittlerweile fünf erschienenen Fälle sind es echt wert! Man merkt, dass Autor Dietrich Faber hauptberuflich selbst im komödiantischen Fach unterwegs ist. Ich als Freundin des guten Humors liebe dererlei komische Geschichten, die die graue Alltagswelt mit all ihren großen und kleinen Problemen einfach mal satirisch aufs Korn nehmen.

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