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Die Leichtigkeit des Seins wird mit dieser Geschichte fassbar: Stephen King – Erhebung

Mit 14 Jahren wurde ich das erste Mal mit dem Werk von Stephen King konfrontiert. Damals lief bei uns im Kino gerade der Film „Friedhof der Kuscheltiere“ an. Schon, als ich im Fernsehen Ausschnitte davon sah, bekam ich Panik. Horror ist nämlich überhaupt nicht mein Genre. Darum habe ich seither sämtliche Bücher von Stephen King und auch Filme, die daraus entstanden, gemieden.

Heute bin ich 30 Jahre älter, habe in meinem Leben selbst auch schon einigen Horror durchlebt und hatte nun das Gefühl, dass es an der Zeit ist, auch einmal einem Hörbuch von Stephen King eine Chance zu geben. Außerdem machte mich das Cover von Erhebung irgendwie neugierig.

Vertont wurde das bei Heyne erschienene Buch bei Random House Audio von David Nathan, der mir seinerseits sogar das Telefonbuch vorlesen könnte; es wäre plötzlich spannend. Kein Wunder also, dass das Hörbuch grandios geworden ist. Zusammengefasst handelt es von Scott, einem Mann aus Castle Rock, der wie durch ein Wunder immer leichter und leichter wird. Wohin ihn das führt, das könnt Ihr Euch am besten selbst anhören.

Mir hat die dreieinhalbstündige Geschichte sehr gut gefallen. Glücklicherweise für mich war dieses Mal eher Spannung und Ungewissheit, als Horror im Spiel. Aber auch dieses Genre beherrscht Stephen King wahrlich meisterhaft. Mein Fazit: Es ist nie zu spät im Leben, jemandem eine Chance zu geben.

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