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Das furiose Finale um den gefährlichsten Arzt Norddeutschlands: Klaus-Peter Wolf – Todesspiel im Hafen

In Norddeutschland ist er der Popstar unter den Serienkillern. So viele – vor allem weibliche – Fans hat er. Zu Beginn der Handlung jedoch sitzt Johannes Theissen alias Dr. Bernhard Sommerfeldt vorläufig in der JVA Meppen ein. Gemeinsam mit seiner Freundin Cordula wurde er dort von Hauptkommissarin Ann-Kathrin Klassen eingesperrt. Zwar behauptet Cordula, alle von ihm begangenen Morde ihrerseits begangen zu haben, jedoch glaubt ihr die Kommissarin nicht so recht.

Während Cordula noch auf ihren Prozess wartet, beschließt Dr. Sommerfeldt, erst einmal richtig krank zu werden. Denn auf diese Weise kann er in das Gefängniskrankenhaus der JVA Lingen verlegt werden. Natürlich bleibt er dort nicht allzu lange. In einem günstigen Moment entkommt er von dort und beschließt, sich erst einmal bei einem weiblichen Fan in Dangast unweit des Jadebusens zu verstecken. Wie so viele andere hatte diese Frau ihm einen Liebesbrief geschrieben und sich damit als heimliche Unterstützerin angeboten.

Doch auch bei ihr kann Dr. Sommerfeldt nicht allzu lange bleiben. Schließlich hat er noch eine Rechnung offen mit seinen Anverwandten in Bamberg. Ob er seine Rechnung wird begleichen können und ob die Polizei ihn entgültig fassen kann, das erfährt der Hörer im fulminanten Finale der Sommerfeldt-Triologie. Dieses trägt den Titel Todesspiel im Hafen und wird – wie schon die beiden Vorgänger Totenstille im Watt und Totentanz am Strand – vom Autor selbst vorgetragen. Klaus-Peter Wolf macht auch diesmal wieder einen sehr guten Job als Sprecher der Rolle des von ihm erdachten Serienkillers.

Das Hörbuch ist erneut im GoyaLit Verlag erschienen. Es kann neben der CD-Fassung bei Amazon und Co auch im neuen Downloadportal Höbu.de erworben werden. Dort findet man ein umfangreiches Sortiment an unterschiedlichen eBooks und Hörbüchern zum Download. Darunter auch sämtliche weitere Werke aus der Feder des Wahl-Nordeners Klaus-Peter Wolf. Auch ich bin schon mit dem ersten Hörbuch um Dr. Sommerfeldt großer Fan des falschen Arztes mit Praxis in Norddeich geworden und kann zu seinem Erschaffer nur eines sagen: „Experiment geglückt!“

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Klaus-Peter Wolf erzählt die mörderisch gute Geschichte des Doktor Bernhard Sommerfeldt

Meine beiden absoluten Lieblings-Hörbücher dieses Jahres Totenstille im Watt und Totentanz am Strand, die bislang noch von keiner Geschichte getoppt wurden, stammen von Klaus-Peter Wolf, sind erschienen bei GoyaLit und erzählen die Geschichte von Doktor Bernhard Sommerfeldt. Der heißt eigentlich Johannes Theissen, stammt aus Bamberg und war mal Leiter einer Bekleidungsfirma. Doch irgendwann mutiert er zu Doktor Bernhard Sommerfeldt, zieht an die Nordsee, verliebt sich in „seine Beate“ und wird zum Massenmörder.

Eine Geschichte, die so verrückt, irgendwie durchgeknallt und komisch ist, dass sie schon wieder wahr sein könnte. Im zweiten Teil lernt der Leser den Menschen Bernhard Sommerfeldt etwas genauer kennen. Außerdem erinnert einen die Geschichte hier ein bisschen an „Kimble auf der Flucht“. Mir war die Figur des aus seiner Sicht gerechtigkeitsschaffenden Doktors gleich sympathisch. Ob die Polizei, allen voran Hauptkommissarin Ann-Katrin Klassen, ihn schnappen kann, das will ich hier nicht verraten…

Die Hörbücher sind auf jeden Fall, wie alles von Klaus-Peter Wolf, einfach nur klasse und hörenswert. Auch deshalb, weil der Autor sie immer selber vorliest…