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Klaus-Peter Wolf erzählt die mörderisch gute Geschichte des Doktor Bernhard Sommerfeldt

Meine beiden absoluten Lieblings-Hörbücher dieses Jahres Totenstille im Watt und Totentanz am Strand, die bislang noch von keiner Geschichte getoppt wurden, stammen von Klaus-Peter Wolf, sind erschienen bei GoyaLit und erzählen die Geschichte von Doktor Bernhard Sommerfeldt. Der heißt eigentlich Johannes Theissen, stammt aus Bamberg und war mal Leiter einer Bekleidungsfirma. Doch irgendwann mutiert er zu Doktor Bernhard Sommerfeldt, zieht an die Nordsee, verliebt sich in „seine Beate“ und wird zum Massenmörder.

Eine Geschichte, die so verrückt, irgendwie durchgeknallt und komisch ist, dass sie schon wieder wahr sein könnte. Im zweiten Teil lernt der Leser den Menschen Bernhard Sommerfeldt etwas genauer kennen. Außerdem erinnert einen die Geschichte hier ein bisschen an „Kimble auf der Flucht“. Mir war die Figur des aus seiner Sicht gerechtigkeitsschaffenden Doktors gleich sympathisch. Ob die Polizei, allen voran Hauptkommissarin Ann-Katrin Klassen, ihn schnappen kann, das will ich hier nicht verraten…

Die Hörbücher sind auf jeden Fall, wie alles von Klaus-Peter Wolf, einfach nur klasse und hörenswert. Auch deshalb, weil der Autor sie immer selber vorliest…