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Eine Verschwundene und ihre menschliche Kopie: Max Bentow – Rotkäppchens Traum

Die aus wohlhabenden Hause stammende gutaussehende, in Berlin ansässige Kunstlehrerin Annie Friedmann gilt seit Jahren als verschollen. Seit einer Halloween-Party vor sieben Jahren wurde sie von niemandem mehr gesehen. Diese hatte sie zusammen mit ehemaligen Schulfreunden in ihrer Heimatstadt Blaubeuren in Bayern gefeiert.

Mit dabei war auch ihre Studienkollegin und Freundin Rebecca. Rebeccas Familie ist eher ärmlich. Deswegen musste sie schon während ihres Studiums in einem Schnellimbiss jobben. Annie hatte ihr gottseidank während ihres gemeinsamen Uniaufenthaltes angeboten, mit in ihre Berliner Eigentumswohnung zu ziehen. Darum hat sie auch nach Annies Verschwinden ein Dach über dem Kopf.

Annie war schon immer Rebeccas Vorbild. Darum hat sie nach und nach immer mehr ihr Aussehen und ihren Kleidungsstil übernommen. Als Annie verschwunden ist übernimmt sie kurzerhand ihren Namen sowie ihr Selbstbewusstsein und gibt unter Freunden und Kollegen an, sich einfach nur mal eine kurze Auszeit genommen zu haben.

Das geht so lange gut, bis das Gerücht aufkommt, dass die „echte“ Annie entführt und vermutlich ermordet wurde. Nun muss Rebecca befürchten, dass ihr falsches Spiel auffliegt…

Wenn Max Bentow nicht gerade wieder an einer Geschichte um seinen Kriminalkommissar Nils Trojan schreibt, dann fallen ihm auch so eine ganze Reihe von skurrilen Kriminalgeschichten und Thrillern ein. Wie die Geschichte um Annie und Rebecca.

Letztere könnte wahrscheinlich wirklich diejenige sein, die schon lange Zeit Rotkäppchens Traum geträumt hat. Wie das Ganze letztendlich ausgeht könnt Ihr Euch gerne im dazu vorliegenden Hörbuch aus dem Hörverlag anhören. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Zudem hat sie mir so manchen trüben Reha-Tag erhellt.