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Wenn Kinder spurlos verschwinden…Rezension zu Tim Erzberg: Sturmfeuer

Anna Krüger ist Polizistin und liebt ihren Job. Und sie liebt die Nordseeinsel, auf der sie geboren wurde: Helgoland. Darum bewarb sie sich auch auf eine Stelle auf dieser Insel, als diese ausgeschrieben war. Das ist nun schon eine ganze Zeit her. Mit ihren Kollegen hat sie nun schon einen Mordfall auf der Insel gelöst, wie im Hörbuch Hell-Go-Land zu hören war. Dieser hatte sogar etwas mit ihrer eigenen Vergangenheit zu tun.

In Sturmfeuer, exklusiv erschienen bei Audible Studios und erneut äußert spannend erzählt von Frank Arnold, wird sie nun auf den Plan gerufen, als beim Helgoländer Störtebeker-Opti Cup, einer Regatta für die Allerjüngsten, ein Kind spurlos verschwindet. Kurze Zeit später werden, unabhängig voneinander, die Schwimmweste und auch das Boot des Zehnjährigen gefunden. Für alle Beteiligten steht fest, dass der Junge ertrunken ist. Den Vater des Jungen nimmt dessen Tod ganz besonders mit. Darum denken auch die meisten an Selbstmord, als dieser kurz darauf tot am Fuße einer Klippe gefunden wird. Für Anna, die so etwas wie einen siebten Sinn für solcherlei Ereignisse hat, steht fest, dass hier etwas nicht stimmen kann. Auch, als sie eines Abends wie durch Zufall dem Zwillingsbruder des toten Jungen begegnet und dieser vor ihr Reiß aus nimmt, ist sie alarmiert…

Autor Tim Erzberg ist erneut eine spannende Geschichte vor unvergleichlicher Kulisse gelungen. Helgoland ist nicht nur Deutschlands einzige Hochseeinsel, sondern ein Ort, an dem man nicht unbedingt sofort an ein Verbrechen denkt, wenn einmal etwas passiert. Denn eigentlich ist die Insel ein sehr beschaulicher Ort. Umso interessanter, dass dem Autor ausgerechnet Helgoland als Kulisse für Mord und Todschlag eingefallen ist. Sollte ich einmal die Gelegenheit haben, ihn zu interviewen, dann lasse ich Euch seine Antwort natürlich hier auf meinem Blog wissen.

Hörprobe

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